DirecPC verwendet ein Modem (analog, ISDN usw.) oder eine Netzwerkkarte (Ethernet, Token Ring) für die Aufwärtsverbindung, während zum Herunterladen der Daten eine Satellitenschüssel eingesetzt wird. Ihre Internetverbindung wird von DirecPC selbst bereitgestellt. Alternativ können Sie auch den vorhandenen Dienst Ihres Internetdiensteanbieters für die DFÜ-Verbindung verwenden.
Die Daten werden von Ihrem Computer über das Modem zum DirecPC-Internetdienst übertragen, wo sie zu ihrem endgültigen Bestimmungsort geleitet werden. Auf dem Rückweg verknüpft DirecPC die Pakete (Daten), die an Ihrem Computer ankommen, mit verschiedenen Daten, um sie über die Satellitenschüssel zu leiten.
WinRoute-Konfiguration
Zunächst müssen Sie die gesamte DirecPC-Software und die Komponenten ordnungsgemäß installieren. Anschließend können Sie WinRoute Ihren speziellen Bedürfnissen entsprechend konfigurieren.
Für die Aufwärtsverbindung können Sie entweder die DirecPC-Wahlhilfe oder WinRoute-RAS verwenden. Mit WinRoute können Sie von der Wahllaufforderungsfunktion (Dial-On-Demand) profitieren, die Ihnen eine erhebliche Kostenersparnis einbringt.
1. Verwenden der RAS-Leitung für die Aufwärtsverbindung

Rufen Sie das Menü Einstellungen->Schnittstellentabelle auf. Hier wird die Schnittstelle der RAS-Leitung (Ihr Modem) und die DirecPC-Netzwerkkarte angezeigt.
Klicken Sie auf die DirecPC-Netzwerkkarte und anschließend auf ''Eigenschaften''. Es werden zwei Registerkarten angezeigt: NAT und DirecPC.

3. Klicken Sie auf die RAS-Schnittstelle und anschließend auf ''Eigenschaften''. Aktivieren Sie '' NAT mit der IP-Adresse dieser Schnittstelle für den gesamten, passierenden Datenverkehr ausführen". Wählen Sie auf der Registerkarte "RAS" die Verbindung zu Ihrem Internetdiensteanbieters aus. Geben Sie anschließend Ihren Benutzernamen und das Kennwort ein.
Hinweis! Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Standard-Gateway am Fernnetz verwenden" in den Eigenschaften des DFÜ-Netzwerkkontos, das erstellt wird, um die Verbindung mit dem Internetdiensteanbieters herzustellen. Richten Sie diese Option in den TCP/IP-Eigenschaften Ihrer DFÜ-Schnittstelle ein.
2. Verwenden der DirecPC-Wahlhilfe für den Verbindungsaufbau
Sie können, falls verfügbar, die in DirecPC integrierte Wahlhilfe verwenden. Wir empfehlen jedoch, wenn möglich, die WinRoute RAS-Leitung zu verwenden.

So verwenden Sie die DirecPC-Wahlhilfe:
Rufen Sie das Menü Einstellungen->Schnittstellentabelle auf. Es werden die Schnittstelle der RAS-Leitung (Ihr Modem) und die Netzwerkkarte von DirecPC angezeigt.
Klicken Sie auf die Netzwerkkarte von DirecPC, und wählen Sie "Eigenschaften". Es werden zwei Registerkarten angezeigt: NAT und DirecPC.

3. Verwenden der Ethernet-Schnittstelle für die Aufwärtsverbindung:
Unter Umständen möchten Sie die Ethernet-Schnittstelle für die Aufwärtsverbindung verwenden. Dies ist in der Regel der Fall, wenn die Aufwärtsverbindung über eine ISDN-Leitung (und Sie über einen ISDN-Router oder ein Modem verfügen) oder über eine V-SAT-Verbindung (Schüssel mit Ethernet-Adapter) erfolgt.

Rufen Sie das Dialogfeld der Eigenschaften der DirecPC-Netzwerkkarte auf.

Erhöhen des Datendurchsatzes
Um bei der Verbindung mit dem Internet über DirecPC den größtmöglichen Datendurchsatz zu erhalten, verkleinern Sie das TCP-Empfangsfenster auf allen Computern, die DirecPC verwenden:
Unter Windows NT:
Unter Windows 95: